Alle Jahre wieder, wenn im Radio oder im Supermarkt Weihnachtslieder erklingen, wird auch dem letzten Weihnachtsmuffel klar: Es weihnachtet sehr. Dann ist es an der Zeit, sich über einen Weihnachtsbaum Gedanken zu machen. Welche Sorte darf es sein? Kaufen oder doch lieber mit der Kettensäge selbst fällen? Und was passiert eigentlich mit dem Baum, wenn Weihnachten vorbei ist?

Der richtige Baum fürs Fest

Nicht alles, was die Händler zum Verkauf anbieten, ist auch in jedem Wohnzimmer willkommen. In Deutschland sind Nordmanntanne und Blaufichte die bei weitem beliebtesten Weihnachtsbäume. Viel eher eine Grundsatzfrage ist die Beschaffung des Baums: Soll der Baum beim Händler vor dem Supermarkt, der Gärtnerei oder dem Baumarkt gekauft werden? Oder zieht man selbst mit der Kettensäge los und fällt genau den Baum, den man haben will? Während der gekaufte Baum fertig eingepackt ist und gleich mitgenommen werden kann, ist der Prozess beim selbst gefällten Baum etwas komplizierter.

Schutzkleidung, Motorsäge – Baum fällt

Zunächst gilt es herauszufinden, wo man überhaupt einen Baum fällen darf – einfach in den Wald gehen und loslegen ist nämlich verboten. Man benötigt die Erlaubnis des Besitzers, um auf seinem Grund einen Baum schlagen zu dürfen. Bei Weihnachtsbäumen sind das in der Regel Baumschulen oder Gärtnereien, die diese Erlaubnis gegen Bezahlung erteilen. Seltener sind es auch Privatleute, Gutshöfe oder andere Grundbesitzer und Unternehmen. Hat man sich die Erlaubnis gesichert, darf man sich den gewünschten Baum suchen, die Kettensäge anwerfen und loslegen.

Mit der richtigen Schutzkleidung und einer geeigneten Kettensäge ist man für diese Arbeit bestens präpariert. Da die meisten geeigneten Bäume eine Höhe von etwa zwei Metern haben, ist auch ihr Stamm nicht allzu dick – eine große Fällsäge wäre also fehl am Platz. Eine handliche und vielseitige Universalsäge wie etwa die ECHO CS-281WES ist ideal, wenn man die Kettensäge nur zu diesem Zweck einsetzen möchte. Mit dem kompakten Gehäuse sowie dem geringen Gewicht kommt man leicht unter die tief hängenden Äste der Nadelbäume, um den Stamm zu durchtrennen und den Baum zu Fall zu bringen. Will man die Säge auch für andere Arbeiten rund ums Haus nutzen, lohnt sich eventuell bereits die Anschaffung eines größeren Modells wie die ECHO CS-4510ES.

Fest vorbei, doch wohin mit dem Baum?

Nach dem Fest stellt sich natürlich die Frage: Was tun mit dem Baum? Natürlich gibt es die Möglichkeit, die Bäume einfach auf öffentlichen Sammelplätzen zu entsorgen, vielerorts ist dies sogar kostenlos möglich. Aber ist es nicht sinnvoller, das Holz einfach selbst mit der Kettensäge zu verarbeiten und im Kamin zu verbrennen?

Grundsätzlich gilt: Tanne und Fichte sind weiche Hölzer mit hohem Harzgehalt, haben also keinen allzu hohen Brennwert. Die beim Abbrennen entstehenden Harzblasen sorgen beim Platzen für Funkenflug, außerdem hinterlässt das Harz unschöne Flecken in und vor dem offenen Kamin. Deshalb den abdekorierten und zersägten Weihnachtsbaum besser nur in geschlossenen Öfen verbrennen. Zudem muss das Holz mindestens ein bis zwei Jahre gelagert werden, damit es trocken genug ist, um vollständig und sauber verbrennen zu können. Dann aber kann man den Weihnachtsbaum ruhigen Gewissens verbrennen.

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