Wenn im Herbst die Blätter zu Boden segeln, beginnt für viele Hausbesitzer eine arbeitsreiche Zeit: Aus Sicherheitsgründen muss herumliegendes Laub – mindestens auf dem Bürgersteig – je nach Wind- und Wetterlage mehrmals täglich aus dem Weg geräumt werden. Wird das Laub nämlich durch Nebel oder Regen feucht, bildet es eine gefährliche Oberfläche, auf der man leicht ausrutschen und stürzen kann. Schon bei üblichen Grundstücksgrößen – beispielsweise der des klassischen Vorstadthäuschens – bieten sich professionelle Laubgeräte an. Schließlich erwarten nicht nur Landschaftsgärtner und Arealpfleger, sondern auch Haus- und Grundbesitzer eine verlässliche Produktqualität. Praktisch jede Saison ein neues Gerät kaufen zu müssen, geht schließlich richtig ins Geld, vom ganzen Aufwand und Ärger über den vorangegangene Kauf abgesehen. Doch welches Gerät ist das Richtige?

Handgeführte Laubbläser - praktisch und handlich

Der leichte Laubbläser PB-251 von ECHO ist ein tatsächlich preiswertes Profi-Modell, das zu Preisen von etwa 300 Euro im Fachhandel erhältlich ist. Das für Links- wie Rechtshänder gleichermaßen geeignete Blasgerät ist nur 4,1 kg schwer und gehört aus diesem Grund zu den Leichtgewichten seiner Zunft. Andere Blasgeräte wiegen bei vergleichbarer Leistung im Regelfall deutlich mehr, teilweise sogar über fünf Kilogramm. Der ECHO-Laubbläser ist durch das geringe Gewicht sehr bequem zu handhaben und treibt das Laub einfach und schnell zusammen. Laubbläser haben nicht den besten Ruf, das ist keine Neuigkeit. Wohl aber, dass die Entwickler der Motorgeräte auf das Problem konsequent reagieren: Die ECHO-Ingenieure haben die Turbinenform optimiert, um die Lärmentwicklung zu reduzieren und das Arbeitsgeräusch angenehmer für das menschliche Gehör zu machen. Dabei wurde nach Angaben des Unternehmens nicht – wie leider so oft – einfach die Leistung reduziert; im Gegenteil: Das neue Design steigert die Leistung trotz Lärmreduktion. Wer es gänzlich ohne Abgase und besonders leise haben will, kann natürlich auch auf ein Akku-Blasgerät wie den ECHO DPB-600 zurückgreifen.

Mehr Power - leicht auf dem Rücken zu tragen

Doch selbst der leistungsstärkste handgeführte Laubbläser stößt an seine Leistungsgrenze, wenn viele Bäume auf dem Grundstück stehen oder das Eigenheim gar am Waldrand steht. In solchen Fällen lohnt es sich, über den Kauf eines rückentragbaren Laubbläsers nachzudenken. Diese Geräte sind deutlich kraftvoller als Laubbläser, die man in der Hand hält. Die Kraftpakete werden auf den Rücken geschnallt und können so bequem auch über einen längeren Zeitraum getragen werden. Bei der Entwicklung eines solchen Geräts muss entsprechend auf noch mehr Details geachtet werden, denn wer ein solches Gerät erwirbt, hat auch „Fläche zu machen“. ECHO stellte 1975 den ersten rückentragbaren Laubbläser der Welt vor. Das Gerät wurde in kürzester Zeit ein sehr großer Erfolg und begründete international eine ganz neue Geräteklasse. Heute bieten viele Hersteller solche Geräte an, aber natürlich beanspruchen die ECHO-Ingenieure als Erfinder mit der längsten Erfahrung noch immer den einen oder anderen technischen Vorteil für ihre Produkte. Das aktuelle Flaggschiff dieser sogenannten „Power-Bläser“ ist als Modell PB-770 erhältlich und presst die Luft mit der geballten Kraft von 2,8 kW Motorleistung durch das speziell konzipierte Turbinenströmungsdesign. Kurz: Dem Bediener steht reichlich Power zur Verfügung um die lästige Reinigungsarbeit möglichst schnell erledigen zu können. Frühen Ermüdungserscheinungen soll dabei das ausgeklügelte Anti-Vibrationssystem vorbeugen. Wer am Lärm, nicht aber an der Leistung sparen will, greift zum neuesten Modell PB-760LN – „Low-Noise“ – für optimalen Arbeitskomfort bei nur 104 db(A) Schalleistungspegel und einem vergleichsweise angenehmen Turbinengeräusch.

Saughäcksler als Laubsauger - fischt das Laub aus jedem Winkel

Doch nicht alle Flächen sind einigermaßen eben oder weitläufig, um mit einem Blasgerät zügig arbeiten zu können. So manche Ecke des Grundstücks ist verwinkelt und so manche Lichtschächte beweisen unglücklicherweise großes Talent als Laubfänger. Jetzt schlägt die Stunde des Saughäckslers ES-255ES, denn der saugt die Blätter an Ort und Stelle ein und zerkleinert sie mit Hilfe des integrierten Häckselwerkes auf ein Zwölftes ihres Volumens. Mit dem Rohr gelangt man optimal zum Beispiel in Kellerschächte, Zwischenräume, Rinnen und die Ecken von Treppenabgängen. Das Häckselgut landet direkt im 68 Liter fassenden Fangsack, der auch in einer speziellen Ausführung erhältlich ist, die nicht durchnässt. So ist auch feuchtes Laub bequem aufzusaugen, ohne dass man unnötig verdreckt wird. Das ist deshalb so wichtig, weil beim Häckseln die Feuchtigkeit natürlich besonders hervortritt. Auf die Häckselfunktion möchte man aber sicher nicht verzichten, denn sonst müsste man den Fangsack etwa zehnmal so oft leeren, was die Arbeit erheblich in die Länge ziehen würde. Doch die Zeitersparnis ist nicht der einzige Vorteil eines Häckselwerks: Die gehäckselten Blätter können auch als Mulch verwendet werden. Nicht nur naturbewusste Eigenheimbesitzer nutzen diese Möglichkeit oder kompostieren das gehäckselte Laub, um Humus zu erzeugen. Die Rotte geht durch das vorangegangene Häckseln deutlich schneller vonstatten, so dass meistens bereits im Frühjahr mineralreicher Dünger entstanden ist.

Umwelt schützen und für Sicherheit sorgen

Es zeigt sich also: Will man für Sicherheit sorgen und das gefährliche Laub entsorgen, kommt es auf das richtige Gerät an. Ein Besuch beim qualifizierten Fachhändler ist daher der richtige Start, denn dort kann man sich die vorgestellten Geräte anschauen und sich beraten lassen.