Die richtige Schnitttechnik für Deine Hecke.
Winterdienst bezeichnet alle Arbeiten, mit denen du Schnee von Gehwegen, Einfahrten, Parkplätzen oder kommunalen Flächen entfernst und für rutschfeste Bedingungen sorgst.
Dazu zählen das Räumen von Schnee, das Streuen von Salz, Splitt oder Sand sowie die laufende Kontrolle der Flächen bei wechselhafter Witterung. Je nach Flächengröße reichen die passenden Hilfsmittel vom Laubbläser über den Schleuderstreuer bis zur Kehrmaschine.
In Deutschland sind Grundstückseigentümer beziehungsweise Mieter in der Regel zur Räum- und Streupflicht verpflichtet. Die genauen Vorgaben legt jede Kommune in ihrer Straßenreinigungssatzung selbst fest. Häufig gilt: Wege müssen werktags ab etwa 7 Uhr und an Sonn- sowie Feiertagen ab etwa 9 Uhr begehbar sein, die Pflicht endet meist gegen 20 bis 22 Uhr. Mit anhaltendem Schneefall oder Glätte kann mehrfach am Tag nachgeräumt werden müssen. Maßgeblich ist immer die örtliche Satzung deiner Gemeine - im Zweifel lohnt sich ein Blick auf deren Website.
Schnee lässt sich am leichtesten entfernen, solange er noch locker liegt. Wird er festgetreten oder überfriert er, steigt der Aufwand erheblich - räume daher möglichst noch während des Schneefalls oder direkt danach. Schiebe oder blase Schnee in Windrichtung und so, dass er nicht auf bereits geräumten Flächen oder in Pflanzbeeten landet.
Bei frisch gefallenem, trockenem Pulverschnee bis zu wenigen Zentimetern Höhe ist ein Laubbläser eine schnelle Alternative zur Schaufel: Der Luftstrom schiebt den Schnee nach demselben Prinzip wie Laub vor sich her. Eine flache Düsenhaltung knapp über dem Boden bewegt dabei mehr Schnee als ein steiler Luftstrom, gearbeitet wird in überlappenden Bahnen vom Rand zur Mitte des Weges. Für Gehwege und Terrassen reicht ein handgeführtes Akkugerät wie der ECHO DPB-2600, für größere Hofeinfahrten oder Gewerbeflächen liefert ein rückentragbares Benzin-Blasgerät wie das PB-9010T deutlich mehr Blaskraft. Sobald Schnee feucht, festgetreten, angefroren oder höher als etwa 5 bis 8 Zentimeter ist, verklumpt er und lässt sich nicht mehr wegblasen – dann sind Schneeschaufel oder eine Kehrmaschine mit Schneeschild die zuverlässigere Wahl.
Auf bereits geräumten Flächen sorgt Streugut für Trittsicherheit. Salz wirkt schnell, da es den Gefrierpunkt von Wasser senkt, ist auf öffentlichen Gehwegen in vielen Kommunen aber eingeschränkt oder untersagt, da es Böden, Pflanzen und Gewässer belastet. Splitt, Granulat oder Sand wirken rein mechanisch und sind umweltverträglicher, müssen im Frühjahr aber wieder aufgekehrt werden.
Per Hand verteiltes Streugut landet selten gleichmäßig – ein Schleuderstreuer wirft das Material über eine rotierende Streuscheibe gleichmäßig in definierter Breite aus und spart so Material und Kosten. Für den Privatgarten und kleinere Gewerbeflächen genügt meist ein handgeführtes Modell wie der ECHO RB-60 (4 Meter Streubreite), für kommunale Flächen kommen Anhänge- oder Aufsattelstreuer mit Zapfwellenantrieb und Streubreiten bis zu 14 Metern zum Einsatz. Am wirksamsten ist Streugut auf bereits geräumten Flächen – also: erst räumen, dann streuen.
Für Schulhöfe, Parkplätze oder weitläufige Liegenschaften lohnen sich handgeführte ERCO Kehrmaschinen. Mit Winterzubehör wie Schneeschild, Winterkehrbürste und Schneeketten reinigen sie Flächen bis auf den Boden und lassen sich dank wechselbarem Zubehör das ganze Jahr über auch für Laub und Schmutz einsetzen – von kompakten Einsteigermodellen bis zum Profigerät EKM-1040HOPRO für sehr große Areale.
In der Regel vor Beginn der morgendlichen Räumzeit deiner Kommune, üblicherweise vor 7 Uhr werktags. Die genaue Uhrzeit regelt die örtliche Satzung.
Ja, bei lockerem, frisch gefallenem Schnee ist ein Laubbläser eine schnelle Alternative zur Schaufel. Bei festgefrorenem Schnee oder Eis stößt er an seine Grenzen.
Salz wirkt schnell, kann aber Pflanzen, Böden und Gewässer belasten und ist in einigen Kommunen eingeschränkt. Splitt oder Sand sind umweltfreundlicher, wirken aber rein mechanisch und müssen im Frühjahr wieder aufgekehrt werden.
Handgeführte Modelle decken je nach Gerät eine Streubreite von etwa 1 bis 6 Metern ab, professionelle Aufsattelstreuer mit Zapfwellenantrieb bis zu 14 Meter.
Gartenarbeit begleitet dich durch das ganze Jahr – von Januar bis Dezember. Doch nicht jede Maßnahme ist zu jedem Zeitpunkt sinnvoll. Viele Pflanzen reagieren je nach Jahreszeit unterschiedlich auf Pflege, Schnitt und Rückschnitt.
Mit dem ECHO Gartenkalender behältst du alle wichtigen Arbeiten im Blick – klar strukturiert und praxisnah aufbereitet. Melde dich jetzt an und erhalte den Jahresplaner direkt in dein E-Mail-Postfach. So weißt du jederzeit, was ansteht – und wann der richtige Moment dafür ist.
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27.03.25
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