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ECHO Hochentaster & Kombisystem im Garten- & Landschaftsbau

Kronenpflege, Entasten und der Schnitt hoch gewachsener Äste gehören zu den häufigsten Aufgaben im Garten- und Landschaftsbau – und zu den anspruchsvollsten. Wer auf Leitern arbeitet, bringt sich in Gefahr. Wer einen Hochentaster einsetzt, arbeitet sicher, schnell und bodennah. ECHO bietet dir teleskopierbare Hochentaster für Benzin- und Akkubetrieb sowie das flexible ECHO Kombisystem, das mit einem einzigen Antriebskopf verschiedene Anbaugeräte antreibt. Damit deckst du mit minimalem Geräteaufwand ein Maximum an Einsatzmöglichkeiten ab.

Auf dieser Seite erfährst du, wann ein Hochentaster sinnvoll ist, wie du ihn sicher einsetzt, was das Kombisystem leisten kann, und welche ECHO Modelle für welchen GaLaBau-Einsatz die richtige Wahl sind. Egal ob du als Privatperson deinen Garten pflegst oder als Profi täglich mehrere Objekte betreust – das richtige Gerät macht den Unterschied.

Hochentaster & Kombisystem - Funktionsweise, Bauarten und Einsatzprinzipien 

Hochentaster kombinieren eine kompakte Kettensäge mit einem verlängerten Schaft und eignen sich ideal zum Entasten sowie zum Rückschnitt höher gelegener Äste. Je nach Ausführung stehen Modelle mit fester Schaftlänge oder teleskopierbare Varianten zur Verfügung, die flexibel an unterschiedliche Arbeitshöhen angepasst werden können.

Kombisysteme verfolgen einen anderen Ansatz: Hier wird ein zentraler Antriebskopf mit verschiedenen Vorsatzgeräten kombiniert. So lassen sich mit einem einzigen Motor unterschiedliche Aufgaben erledigen – beispielsweise Baumschnitt, Heckenschnitt oder Flächenpflege. Das reduziert Investitions- und Wartungskosten und spart Platz bei Transport und Lagerung. Besonders für Garten- und Landschaftsbaubetriebe sowie Hausmeisterdienste bieten Hochentaster und Kombisysteme eine flexible und wirtschaftliche Lösung für wechselnde Einsatzanforderungen.

Der Hochentaster

Ein Hochentaster – auch Teleskopsäge, Stabsäge oder Pole Pruner genannt – kombiniert eine kompakte Kettensäge mit einem verlängerten, teleskopierbaren Schaft. Der Antrieb erfolgt entweder über einen kleinen Benzin-Zweitaktmotor am oberen Schaftende oder über einen Akku im Griff- bzw. Motorbereich. Die Kraftübertragung auf das Sägeschneidwerk am unteren Ende erfolgt über eine biegsame Welle oder Kardangetriebe. Der Klingenwinkel ist bei professionellen Modellen in mehreren Stufen einstellbar – für waagerechte, schräge oder senkrechte Schnittführung ohne Körperhaltungswechsel. 

Im GaLaBau unterscheidet man zwei wesentliche Varianten: 

Festschaft-Hochentaster haben eine definierte Schaftlänge, sind leichter und einfacher in der Handhabung, decken aber nur einen bestimmten Arbeitsbereich ab. 

Teleskop-Hochentaster lassen sich stufenlos oder in Rastsegmenten auf unterschiedliche Arbeitshöhen einstellen – in der Regel zwischen 2,5 und 4,5 Metern Reichweite ab Bodenniveau. Sie sind die vielseitigere Wahl im professionellen Einsatz.

Hochentaster im Überblick

Das Kombisystem

Das Kombisystem basiert auf einem einzigen Antriebskopf – mit Benzin- oder Akkumotor –, an den verschiedene standardisierte Anbaugeräte (Vorsätze) angedockt werden. Das Prinzip ist vergleichbar mit einem universellen Antriebsmodul: Du kaufst einmal Motorleistung und erweiterst das System durch Vorsatzgeräte nach Bedarf. Die Verbindung zwischen Antriebskopf und Vorsatz erfolgt über eine schnell lösbare Steckkupplung, ein standardisiertes Wellenanschlussmaß und eine Arretierschraube – der Wechsel dauert in der Praxis unter einer Minute. 

Der wesentliche Unterschied zu Einzelgeräten: Beim Kombisystem teilen sich alle Vorsätze den gleichen Motor und – beim Akku-Kombisystem – den gleichen Akku. Das senkt die Investitionskosten, reduziert Wartungsaufwand und spart Platz im Fahrzeug oder Lager. Für GaLaBau-Betriebe und Hausmeisterdienste mit wechselnden Aufgaben ist das Kombisystem daher eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu einem vollständigen Einzelgerätesortiment.

Kombisysteme im Überblick

Besonderheiten von Hochentaster & Kombisystem im GaLaBau 

Hochentaster und Kombisysteme zählen zu den vielseitigsten Geräten im Garten- und Landschaftsbau. Sie ermöglichen effiziente Pflegearbeiten an Bäumen, Hecken und Grünflächen und helfen dabei, unterschiedliche Aufgaben mit möglichst geringem Geräteaufwand zu erledigen. Besonders bei Arbeiten in der Höhe bieten Hochentaster eine sichere Alternative zur Leiter, da Äste und Triebe bequem vom Boden aus erreicht werden können.

Während Hochentaster speziell für die Baumpflege und den Rückschnitt höher gelegener Äste entwickelt wurden, setzen Kombisysteme auf maximale Flexibilität. Durch den Austausch verschiedener Vorsatzgeräte lässt sich ein einzelner Antriebskopf für zahlreiche Anwendungen nutzen – von der Flächenpflege über den Heckenschnitt bis hin zur Baumpflege. Dadurch reduzieren sich Anschaffungs-, Transport- und Wartungskosten. Die folgenden Einsatzbereiche zeigen, wo Hochentaster und Kombisysteme ihre größten Stärken ausspielen und warum sie aus dem professionellen Arbeitsalltag vieler Betriebe nicht mehr wegzudenken sind.

Akku vs. Benzin - Hochenaster im Vergleich 

Die Wahl zwischen einem Akku- und einem Benzin-Hochentaster hängt vor allem von Einsatzdauer, Arbeitsumgebung und den zu bearbeitenden Aststärken ab. Beide Antriebssysteme ermöglichen das sichere Schneiden höher gelegener Äste vom Boden aus, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Leistung, Gewicht und Bedienkomfort. Während Benzin-Hochentaster seit Jahren im professionellen Dauereinsatz etabliert sind, gewinnen moderne Akku-Geräte durch leistungsstarke Batteriesysteme zunehmend an Bedeutung.

Besonders bei längeren Arbeiten in der Baumkrone oder bei häufigen Überkopfeinsätzen spielt das Gerätegewicht eine wichtige Rolle. Akku-Hochentaster bieten hier oft Vorteile durch ihre leichtere Bauweise und den emissionsfreien Betrieb. Benzinmodelle punkten dagegen mit hoher Ausdauer und starken Leistungsreserven bei anspruchsvollen Schnittarbeiten. Der folgende Vergleich zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Technologien und unterstützt bei der Auswahl des passenden Hochentasters für den jeweiligen Einsatzbereich.

Benzin-Hochentaster: Vorteile

  • Hohe Schnittleistung auch bei stärkeren Ästen (bis ca. 20 cm Durchmesser)
  • Unbegrenzte Laufzeit, keine Akku-Abhängigkeit 
  • Bewährt im professionellen Dauereinsatz

Benzin-Hochentaster: Nachteile 

  • Lärmentwicklung und Abgase 
  • Höheres Gewicht am ausgestreckten Stiel – anspruchsvoll bei Überkopfarbeit 
  • Mehr Wartungsaufwand als Akkugeräte

Akku-Hochentaster: Vorteile

  • Deutlich geringeres Gewicht – entscheidender Vorteil bei Überkopfarbeiten 
  • Leiser Betrieb 
  • Keine Abgase, Sofortstart 
  • Kompatibel mit dem ECHO 56V-Akkusystem

Akku-Hochentaster: Nachteile 

  • Begrenzte Laufzeit je Akkuladung 
  • Weniger Durchzugskraft bei sehr dicken Ästen

Schnitttechniken beim Entasten mit dem Hochentaster

Der sichere und fachgerechte Einsatz eines Hochentasters erfordert nicht nur das passende Gerät, sondern auch die richtige Schnitttechnik. Insbesondere bei Arbeiten in größeren Höhen kommt es darauf an, Äste kontrolliert zu entfernen und Beschädigungen am Baum zu vermeiden. Eine präzise Schnittführung fördert die Wundheilung, erhält die Vitalität des Gehölzes und reduziert das Risiko von ausreißender Rinde oder unkontrolliert herabfallendem Schnittgut.

Je nach Aststärke und Zustand des Baumes kommen unterschiedliche Vorgehensweisen zum Einsatz. Besonders bei stärkeren Ästen hat sich die Drei-Schnitt-Technik bewährt, da sie den Stamm schont und saubere Schnittstellen ermöglicht. Darüber hinaus spielen bei Überkopfarbeiten die richtige Körperposition, ausreichende Sicherheitsabstände und eine kontrollierte Geräteführung eine entscheidende Rolle. Die folgenden Techniken und Hinweise helfen dabei, Entastungs- und Pflegearbeiten mit dem Hochentaster sicher, effizient und baumschonend durchzuführen.

Drei-Schnitt-Technik (empfohlen nach DIN 18920) 

Um Rinde und Stamm bei starken Ästen zu schonen, empfiehlt sich die Drei-Schnitt-Technik:

  • Entlastungsschnitt: Zunächst ca. 30–40 cm vom Stamm entfernt einen Schnitt von unten nach oben führen (ca. ein Drittel des Astdurchmessers) 
  • Trennschnitt: Danach direkt oberhalb des Entlastungsschnitts von oben durch den Ast sägen – der Ast bricht kontrolliert nach unten ab, ohne Rinde zu reißen 
  • Glattschnitt: Den verbleibenden Aststummel knapp am Astkragen (dem verdickten Ansatz am Stamm) entfernen, ohne den Kragen selbst zu beschädigen 

Überkopfarbeit: Sicherheit zuerst 

  • Niemals direkt unter dem zu schneidenden Ast stehen – Absturzgefahr des Schnittguts 
  • Seitlich des Arbeitsbereichs positionieren 
  • Den Teleskopschaft nicht zu weit ausfahren, um die Kontrolle zu behalten 
  • Sicherheitsabstand zu anderen Personen einhalten 

Totholzentfernung 

Totes Holz ist oft brüchig und kann unkontrolliert ausbrechen. Besonders vorsichtig vorgehen, den Hochentaster möglichst nah am Ast führen und tote Äste mit langsamerer Kettendrehzahl durchtrennen.

Allgemeine Tipps für den Hochentastereinsatz

  • Arbeitsbereich sichern: Absperrbereich einrichten, da Astmaterial aus großer Höhe fällt
  • Schnittwinkel einstellen: Die meisten ECHO Hochentaster erlauben das Einstellen des Klingenwinkels - für horizontale Schnitte (bei senkrechten Stämmen) oder Schrägschnitte
  • Kettenpflege: Kette regelmäßig nachschärfen und ölen - besonders intensiv bei Schnittarbeiten in der Krone
  • Transport: Hochentaster immer mit montiertem Kettenschutz transportieren
  • Körperhaltung: Rücken gerade halten, nicht zu weit lehnen oder strecken - Standsicherheit hat Vorrang.

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