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ECHO Mähroboter 
mit Photovoltaik betreiben

Durch den Einsatz von Mährobotern auf großflächigen Flughäfen hat ECHO Robotics bereits vor Jahren umfangreiche Erfahrung mit Photovoltaik‑Inselanlagen gesammelt. In vielen Fällen erwies sich das Verlegen von Stromleitungen als aufwendig und kostenintensiv – häufig sogar teurer als der Aufbau einer autarken Offgrid‑Photovoltaikanlage. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Energiekosten wächst heute das Interesse an solchen unabhängigen Versorgungslösungen.

Kommunen, Fußballvereine und Golfclubs fragen zunehmend nach energieautarken Systemen für den zuverlässigen Betrieb ihrer Anlagen. Seit Softwareversion 4.5 bietet ECHO Robotics hierfür einen speziellen Photovoltaik‑Lademodus. Dieser ermöglicht es, den Ladevorgang der Mähroboter flexibel an den verfügbaren Solarstrom anzupassen und bewusst langsamer zu laden – für einen besonders effizienten und nachhaltigen Betrieb.

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Die Herausforderungen

Bis heute empfehlen wir allen Kunden mit Interesse an Photovoltaik‑Inselanlagen, zunächst zu prüfen, ob nicht eine alternative Lösung sinnvoller ist. Denn auch sehr gut ausgelegte Inselsysteme bringen technische und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich. 

  • Lebensdauer der Infrastruktur
    Die meisten Stromspeicher haben eine erwartete Lebensdauer von maximal 20 Jahren. Ein klassisch verlegtes Stromkabel hingegen hält in der Regel 50 Jahre und länger. Langfristig betrachtet ist eine feste Stromanbindung daher häufig die nachhaltigere Investition. 

  • Wandelnde Anforderungen und Technologien
    Der Markt für Mähroboter entwickelt sich dynamisch weiter. Selbst wenn eine Inselanlage heute optimal ausgelegt ist, kann sich der Strombedarf in Zukunft deutlich ändern – etwa durch leistungsfähigere Robotergenerationen, den Einsatz mehrerer kleinerer Geräte oder die Integration zusätzlicher Robotertypen, zum Beispiel für die Unkrautbekämpfung. Ob eine bestehende Inselanlage diesen veränderten Anforderungen dauerhaft gerecht wird, lässt sich im Vorfeld nicht verlässlich prognostizieren.  

  • Zentrale Ladeinfrastruktur statt vieler Einzelstandorte
    Dank moderner Technologien wie Netzwerk‑RTK, dem gezielten Abschalten einzelner Mähdiscs beim Traversieren sowie einer effizienten, parzellenübergreifenden Pfadplanung können ECHO Robotics Systeme heute Distanzen von über einem Kilometer zurücklegen. Dadurch lassen sich Ladestationen zentral bündeln. Das reduziert Erschließungskosten, verringert die technische Komplexität und vereinfacht Wartung und Service erheblich. 

  • Förderfähigkeit auch ohne Insellösung
    Für viele Förderprogramme ist entscheidend, dass Photovoltaikstrom genutzt wird – unabhängig davon, ob dieser von einer Inselanlage stammt oder beispielsweise über eine Dach‑PV‑Anlage am Clubhaus eingespeist wird. Eine Insellösung ist daher häufig keine zwingende Voraussetzung für eine Förderung.

Für einen TM‑2050 in der nördlichen Hemisphäre (z. B. Belgien, Deutschland, Dänemark, Niederlande), der im 24 Std/7 Tage‑Betrieb eingesetzt wird, empfehlen wir den Einsatz von sechs Photovoltaikmodulen mit jeweils 280 bis 300 Wp oder 4x 500 Wp.

Die Photovoltaikmodule werden über einen Solarladeregler direkt mit dem Akkusystem verbunden. Ein separates Batterie‑Management‑Modul (BMS) schützt den Akku zuverlässig vor Überladung, Tiefentladung und anderen schädlichen Zuständen. Die Systemüberwachung und Steuerung erfolgen komfortabel über das Bedienpanel. 

Im Unterschied zu hausüblichen Photovoltaikanlagen setzen wir bei Insel‑Photovoltaiklösungen für Mähroboter bewusst auf DC‑DC‑Konverter. Diese können direkt am Ladearm des Mähroboters oder an der Signalplatine angeschlossen werden. Auf die ansonsten übliche Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom und wieder zurück in Gleichstrom wird vollständig verzichtet.

Durch diese direkte DC‑Anbindung werden Umwandlungsverluste minimiert und die Gesamteffizienz der Photovoltaikanlage deutlich gesteigert – ein entscheidender Vorteil für den autarken, wirtschaftlichen Betrieb von Mährobotern.

Moderne Powerstation-Kits für Insel-Photovoltaikanlagen


Vereinfachter Aufbau durch moderne Solargeneratoren

  • Moderne Solargenerator-Systeme (Powerstations) ermöglichen heute den Aufbau von Inselanlagen auch durch technisch versierte Anwender. 
  • Auf dem deutschen Markt sind zunehmend vorkonfigurierte Kits aus Powerstation und Solarmodulen verfügbar. 
  • Diese Lösungen sind mobil, skalierbar und für den autarken Betrieb ausgelegt.


Planungshinweise und Empfehlungen

Schutz und Unterbringung

  • Errichten Sie eine witterungsgeschützte Schutzhütte für den Solargenerator. 
  • Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sowie einen sicheren Wartungszugang sicher.


Photovoltaikmodule

  • Nutzen Sie Solarmodule mit einer Peak-Leistung von mindestens 300 Wp pro Panel, um den Flächenbedarf zu reduzieren. 
  • Vermeiden Sie Verschattung und richten Sie die Module korrekt zur Sonne aus. 
  • Verwenden Sie bevorzugt einmastige Halterungen, damit unter den Modulen weiterhin gemäht werden kann.


Empfohlene Gesamtleistung der Photovoltaikmodule

  • Mindestens 1.200 Wp für TM-1000, TM-1050, RP-1200 und RP-1250 
  • Mindestens 1.800 Wp für TM-2000 und TM-2050


Stromspeicher (Powerstation)

  • Achten Sie auf die maximale DC-Solareingangsleistung des Stromspeichers. 
  • Günstige Stromspeicher bieten häufig nur eine begrenzte Solareingangsleistung.


Empfohlene Akkukapazität des Stromspeichers

  • Mindestens 3.600 Wh für TM-1000, TM-1050, RP-1200 und RP-1250 
  • Mindestens 5.000 Wh für TM-2000 und TM-2050


Akku-Technologie

  • Empfohlen werden Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4)
  • Diese zeichnen sich durch hohe Sicherheit, lange Lebensdauer und hohe Zyklenfestigkeit aus.


Temperatur und Betrieb

  • Beachten Sie die zulässigen Lade-, Entlade- und Lagertemperaturen des Stromspeichers. 
  • Die meisten Stromspeicher lassen sich unter 0 °C nicht mehr laden
  • Ohne zusätzliche Heizung ist ein Winterbetrieb, insbesondere bei Ballsammlern, nur eingeschränkt möglich.


Garantie und Absicherung

  • Achten Sie auf eine Garantiezeit von mindestens drei Jahren
  • Sichern Sie Ihre Inselanlage zusätzlich durch eine geeignete Versicherung ab.

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„Wir machen professionelle Rasenpflege effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher als je zuvor.“

Stefan Beck

Geschäftsführer ECHO Motorgeräte Deutschland GmbH